GIF in PNG umwandeln – Schritt für Schritt
So speicherst du Einzelbilder aus einem GIF
Ein animiertes GIF besteht aus einer Folge von Einzelbildern. Mit dem Tool auf dieser Website kannst du daraus ein bestimmtes Standbild auswählen oder die gesamte Animation als einzelne PNG-Dateien speichern. Diese Anleitung erklärt Auswahl, Vorschau und Download.
1. Die ursprüngliche GIF-Datei öffnen
Wähle ein GIF von deinem Gerät oder ziehe es auf das Tool. Stammt die Datei von einer anderen Website, prüfe, ob sie tatsächlich ein GIF ist. Ein Video mit der umbenannten Endung .gif lässt sich nicht als GIF dekodieren. Die Datei wird lokal gelesen und nicht hochgeladen.
Am besten verwendest du die ursprüngliche Animation. Ein Screenshot enthält nur einen Moment, und eine statische GIF-Datei hat nur ein Einzelbild. Das Tool kann keine Bewegungsabläufe rekonstruieren, die in der ausgewählten Datei nicht vorhanden sind.
2. Das passende Standbild finden
Nach dem Extrahieren siehst du die Anzahl der Frames, die Originalabmessungen und die gespeicherte Gesamtdauer. Mit den Pfeilen oder dem Schieberegler gehst du durch benachbarte Bilder. Ein Klick auf ein Vorschaubild öffnet die größere Ansicht; seine Anzeigedauer wird in Millisekunden angegeben.
Spiele die Vorschau ab, um den Ablauf zu verstehen, und halte sie an der gewünschten Stelle an. Für eine brauchbare Vorschau werden extrem kurze Anzeigedauern unter 20 Millisekunden mit 100 Millisekunden abgespielt. Der angezeigte Zeitwert bleibt dabei der im GIF gespeicherte Wert.
3. Ein PNG oder die ganze Bildfolge herunterladen
Über den Download des aktuellen Frames speicherst du ein einzelnes PNG. Das eignet sich etwa als Vorschaubild für eine Anleitung, als Referenz für eine Animation oder als Standbild aus einem Reaktions-GIF. Das PNG bewegt sich nicht und behält die ursprünglichen Abmessungen der GIF-Zeichenfläche.
Für mehrere Bilder markierst du die jeweiligen Kontrollkästchen und lädst die Auswahl herunter. Mit dem Download aller Frames erhältst du ein ZIP der vollständigen Bildfolge. Die Dateinamen verwenden die ursprünglichen Bildnummern, auch bei einer Auswahl. Entpacke das ZIP mit deinem Betriebssystem oder einer Archiv-App, bevor du die PNGs weiterbearbeitest.
Warum vollständige Einzelbilder wichtig sind
Viele GIFs speichern pro Frame nur ein kleines Rechteck mit den geänderten Pixeln. Zusätzlich legen sie fest, ob frühere Pixel vor dem nächsten Bild erhalten, gelöscht oder wiederhergestellt werden sollen. Wer nur diese gespeicherten Rechtecke exportiert, erhält möglicherweise unvollständige Bilder.
Dieses Tool setzt die Bildbereiche zusammen und berücksichtigt diese Regeln, bevor es jedes PNG erstellt. Transparente Flächen bleiben transparent; das Schachbrett der Vorschau wird nicht mitgespeichert. Die verlustfreie PNG-Ausgabe erhält die dekodierten Pixel, kann aber keine Details ergänzen, die bereits im Ausgangsbild fehlen.
Große oder beschädigte GIFs verarbeiten
Die Eingabe ist auf 30 MB und 1.000 Frames begrenzt. Eine komprimierte Datei kann beim Dekodieren zu vielen Bildern in voller Größe anwachsen. Deshalb gelten zusätzlich Pixel- und Speichergrenzen. Verwende bei sehr großen Animationen eine kürzere oder kleinere Ausgangsdatei, besonders auf dem Handy.
Jedes ZIP darf höchstens 128 MB PNG-Daten enthalten. Überschreitet der vollständige Download diese Grenze, wähle kleinere Gruppen aus. Du kannst das Extrahieren jederzeit abbrechen und eine andere Datei öffnen. Wird ein GIF als beschädigt gemeldet, besorge eine neue Kopie des Originals, statt nur die Dateiendung zu ändern.